Das Team schläft nie

Shownotes

Wenn die Firma plötzlich aus Software besteht

Seit Beginn der Digitalisierung haben wir Maschinen vor allem als Werkzeuge betrachtet. Der Computer steht auf dem Schreibtisch, die Software läuft darauf und der Mensch arbeitet damit.

Generative künstliche Intelligenz beginnt dieses Verhältnis zu verändern. Denn wenn Software recherchieren, programmieren, analysieren, planen, kontrollieren und mit anderer Software kommunizieren kann, entsteht eine interessante Frage:

Wann hört ein Werkzeug auf, nur Werkzeug zu sein – und wann beginnt es, Teil einer Organisation zu werden?

Mein Gespräch mit Travee-Mitgründer Conrad Mildenstrey ist eben nicht die Vorstellung von Travvee, einem neuen KI-Reiseplaner, den das StartUp aus Berlin entwickelt hat. Dazu ist die Herangehensweise von Lamy und Conrad einfach zu spannend, denn Travee ist ein kleines Experiment über die Zukunft von Arbeit.

Bildbeschreibung

Zwei Menschen haben ein Unternehmen gegründet und um sie herum entsteht eine Organisation aus Agenten. Alle mit eigenen Jobs im Team. Einer beobachtet den Markt. Ein anderer arbeitet im Marketing. Ein weiterer kümmert sich um Growth und ein Produktmanager existiert ebenfalls.

Für größere Entwicklungsaufgaben kommen weitere Spezialisten hinzu. Zwanzig.Manchmal vierzig gleichzeitig. Keine Menschen.Software.

Natürlich darf man daraus noch keine vollständig autonome Firma konstruieren. Conrad macht das im Gespräch auch sehr deutlich, dass die Gründer weiterhin Ziele definieren, Prioritäten setzen, korrigieren und Inspiration liefern müssen. Aber die Verschiebung ist trotzdem fundamental.

Ein kleines Unternehmen kann heute Dinge ausprobieren, für die es noch vor wenigen Jahren zunächst erhebliche Investitionen in Personal und Entwicklung benötigt hätte.

KI wird damit von einer Effizienztechnologie zum Ermöglicher von Unternehmertum.

Das Ganze Ding ist aber trotzdem oder gerade deshalb total komplex. Zahlreiche Systeme müssen miteinander sprechen, bevor für den Reisenden vorne etwas erscheint, das möglichst einfach wirken soll. Travee versucht auch auf Produktebene, diese Komplexität durch Agenten zu orchestrieren. Der Nutzer spricht mit einem zentralen Reiseassistenten.

Im Hintergrund entscheidet dieser, welcher Spezialist gebraucht wird, wobei Recherche, Routenplanung, Websuche, Audio und etliche weitere Werkzeuge zum Einsatz kommen. Die technische Komplexität verschwindet dabei jedoch hinter einem Gespräch.

Damit könnte eine Organisationsidee entstehen, die weit über dieses eine Start-up hinausreicht. Denn irgendwann werden Agenten wahrscheinlich nicht nur innerhalb eines Unternehmens miteinander sprechen und werden dabei Unternehmensgrenzen überschreiten.

Mein persönlicher Reiseagent könnte einen Spezialisten von Travee fragen. Dieser könnte wiederum auf touristische Inventare, Daten und Services zugreifen. Dann beginnt eine neue Form digitaler Wertschöpfung.

Das klingt futuristisch aber bei Lamy und Conrad ist ein Teil dieser Zukunft bereits Arbeitsalltag.

Nach einer Travelholics-Episode über Kennzeichnungspflichten, AI Act und die rechtlichen Grenzen der KI wollte ich diesmal bewusst die andere Seite betrachten, wo Menschen plötzlich Dinge bauen können, für die sie früher sehr viel mehr Menschen gebraucht hätten.

Viel Freude beim #schlauhören!

Roman Borch Podcaster & Producer travelholics.media

übrigens: Ist travelholics - der Podcast für Touristiker bei Instagram und freut sich dort über Abonnenten. ;-)

Achtung!

Und für alle, die mehr Podcast, Hintergründe und Goodies wollen:

Eine exklusive Einladung in den Travelholics Listeners Club

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:17: Move Operator Shadee, von ihrem Alben Diamond Life.

00:00:23: Das eigentlich in keiner guten Platte-Sammlung fehlen sollte.

00:00:27: Ein Song bei dem man schon nach den ersten Takten automatisch ein bisschen eleganter im Raum sitzt finde ich.

00:00:33: Geschrieben hat Shadea Adu diesen Song übrigens schon, mit Ways and Joel.

00:00:38: Ursprünglich war das noch zu ihrer Zeit bei der Band Pride und was später ein internationaler Klassiker wurde, war zunächst im Grunde ein Demo-Material.

00:00:48: Ziemlich smoother eigentlich fürnwältet.

00:00:50: Wobei der Smooth Operator im Song eigentlich einen ausgestrungen Schamandertyp mit einer eher zweiselhaften Personalführung ist.

00:00:58: und damit sind wir zumindest spraflig ziemlich nah beim meinem Gast heute dass es Konrad Müdens III.

00:01:04: Mit Gründer von Trevi und der ist ebenfalls so ein Art Smooth Operator, allerdings mit einer ziemlich ungewöhnlichen Belegschaft.

00:01:13: Grundvierzig KI-Argänien arbeiten zeitweise in seinem Startup mit.

00:01:20: Da ist keine Kaffeepause und kein Wochenende und auch bin gleich wieder da!

00:01:26: dieses Personal ist verfügbar, wenn es gebraucht wird.

00:01:29: Und wir wollen die Frage diskutieren was passiert eigentlich?

00:01:31: Wenn die KI nicht mehr Werkzeug ist sondern Kollegen Mitarbeiter oder vielleicht sogar eine ganze Abteilung?

00:01:37: und damit sage ich ganz herzlich willkommen im Podcast der Touristik wünsche viel Freude beim Schlau hören.

00:01:43: mein Name ist Roman Brunsch und jetzt geht's los!

00:01:47: Hör dich schlauch

00:01:48: mit Travelholics dem Podcast

00:01:50: für Reiseexperten denn wir reden

00:01:52: mit den Profis Und ich freue mich sehr, dass mich Konrad Meldenstreif von Trevi im Studio in Berlin begrüßt.

00:02:09: Grüß dich, Konrad!

00:02:10: Ja schön, dass ich hier sein kann.

00:02:11: Dankeschön.

00:02:12: Wir haben uns kennengelernt auf den diversen Start-up Nights vom VIR.

00:02:18: Liebe Grüße an Michael Buller.

00:02:21: und ihr wart auch im Finale.

00:02:23: der Start up night im Jahr

00:02:28: Im Finale ist nicht wichtig, sondern wir waren bei den Berlins Starter und Wien Starter.

00:02:32: Bei den Qualifikationsrunden noch mit dabei.

00:02:35: Wir sind dann jeweils zweiter geworden und ich treu aber dritter und deswegen sind wir knapp am Finale vorbeigezogen.

00:02:42: Okay, aber je

00:02:42: wart bei der finalen Nachtwarte irgendwie anwesend?

00:02:45: kann ich mich reden?

00:02:46: Da

00:02:46: waren wir mit dabei!

00:02:47: Ja, da

00:02:48: war ihr mit dabei

00:02:49: und es stand aufs Start-up

00:02:50: zu.

00:02:50: Das ist ein deontschöner Beleg dafür dass man nicht unbedingt gewinnen muss und als Stand-up weiterzumachen und unterwegs zu sein.

00:02:58: Also ihr seid, wie lange gibt's Trevi eigentlich schon?

00:03:02: Also gegründet haben wir Mitte letzten Jahres da waren wir dann beim Notar und haben alles dann auch wirklich festgemacht.

00:03:12: Und davor haben wir schon ungefähr ein Jahr an der Idee Getrift Hilt.

00:03:16: Uns Gedanken gemacht, erste Prototypen ausprobiert kommen ursprünglich aus der KI-Audio-Geit-Ecke und haben das dann zusammen mit der Gründung auch immer weiter ausgebaute das Ganze.

00:03:29: Da müssen wir den nebenzuhören und erst mal erklären, was Trevi überhaupt macht.

00:03:34: Wir wissen nicht alle.

00:03:34: die könnten es natürlich im Nachgang googeln.

00:03:36: ich werde es auch in den Show Notes verlinken.

00:03:39: Dennoch wäre es ja eigentlich ganz cool wenn du auch nochmal kurz beschreibst Was ist die Idee von Trevi?

00:03:45: Und was macht ihr jetzt genau?

00:03:47: Ja klar sehr gerne!

00:03:49: Also Trevi ist ein KI Reiseplanungs- und KI Reisbegleiter Tool.

00:03:58: helfen dem Reisenden dabei, dass er nicht mehr Dutzende Taps aufmachen muss um seine Reiseplanung zusammenzustellen.

00:04:07: Um sich Hotels auszusuchen, um sich Aktivitäten auch seiner Reise auszusuchen sondern unsere KI übernimmt das bzw unterstützt den Reisendinnen dabei.

00:04:19: und der zweite Part ist dann der KI-Reisebegleiter.

00:04:27: Beim Reisebegleiter übernehmen wir dann die Unterstützung während der Reise in ganz wederlei Hinsicht.

00:04:36: Was kann also zum Beispiel sein, dass man Fragen hat zu seiner Reise, die man vorher geplant hat?

00:04:43: Das kann aber auch sein, das man in der Situation wo man gerade ist Unterstützung braucht durch die KI, die wir anbieten.

00:04:53: besonders Positiv kriegen wir davon unseren Reisenden immer wieder mit, dass unser Live Guide richtig gut hilft.

00:05:02: Und bei dem Live-Guide kann man wirklich mit der Kamera des Handys auf zum Beispiel eine Sehenswürdigkeit draufhalten oder auf ein Schild, oder eine Menükarte die man übersetzt haben will und dann nutzt er die Kamera des Smartphones in Echtzeit um dann zum Beispiel Übersetzung durchzuführen.

00:05:21: Oder um Geschichten zu erzählen oder Hintergründe oder auch um eine Live-Übersetzung mit dem Taxifahrer zum Beispiel anzubieten.

00:05:32: Also wohl mit Kamera, auch rein mit Stimme ist dann Chevy jederzeit an der Seite des Reisenden und wir verknüpfen halt einmal diese Reiseplanung bevor der Reise und die Reisebegleitung weil unser Ziel ist dass wir das Reisen mit Chevy möglichst leicht und stimmig machen wollen.

00:05:54: Das heißt, dass in Trevi alle diese Fäden zusammengezogen werden zu einer Weise.

00:06:00: Ich

00:06:01: finde den Ansatz ganz interessant weil natürlich könnte man sich erst mal denken für die Reiseplanung gibt es ja Reisebüros und nach den Reisebüro gab's dann auch schon Reiseportale, die sowas machen und auf den Reisaportalen die so was machen, gibt's da auch schon Agenten, die so etwas machen aber in irgendeiner Stelle Bleiben die dann immer da, wenn der Reisende losfährt oder die Reisenden losfahren?

00:06:24: Und ihr seid quasi auch noch ihre Reiseleitung.

00:06:27: Die ich mit in einer Hosentasche habe.

00:06:28: kann ich das so verstehen?

00:06:30: In gewisser Weise ja!

00:06:32: Was es am Markt schon gibt sind ganz viele Vertikalien, die sich auf eine Sache spezialisiert haben.

00:06:38: Wir haben zum Beispiel die großen Hotel-Anbieter auf dem Markt und wenn wir KI sehen, dann sehen wir es meist das KI auf dieses Angebot raufgesetzt wird.

00:06:50: Also das ist der klassische Chatbot, der einen nur zu den Hotels berät.

00:06:55: Der nächste Anbietter hat die nächste Vertikale.

00:06:58: Das wäre dann der Chatbot der einen zur Aktivitäten berät Und wir versuchen, all das zusammenzubringen.

00:07:05: Weil wir auf unseren eigenen Reisen gemerkt haben dass es genau das ist was dort eigentlich fehlt weil jeder auch so ein bisschen in seiner vertikalen dort gefangen ist.

00:07:14: aber aus Sicht des Reisenden macht es sehr viel mehr Sinn und macht es viele Dinge viel einfacher wenn das alles miteinander zusammenhängt.

00:07:22: zum einen und wenn die KI einem dadurch helfen kann dass sie all das sieht was man zb gebucht hat oder wie die Reise aussieht.

00:07:31: Jetzt habe ich verstanden, was Tuoiwi macht und die unter den Kopfhörern wahrscheinlich auch.

00:07:37: Und die Reisebüros, die zuhören, hören wahrscheinlich auch ganz genau zu und denken sich naja ist

00:07:43: das

00:07:43: jetzt die Maschine?

00:07:44: Die uns das Leben schwermacht?

00:07:46: oder seid ihr nicht eigentlich auch dabei gemeinsam mit Reisebüro Dinge zu entwickeln und den reisenden Den Urlaubern des reisen noch schöner angenehmer erlebnensreicher Neudeutsch-Hasselfuig zugestalten.

00:08:03: Tatsächlich eine sehr gute Frage, werden wir relativ häufig gefragt ob wir eigentlich ersetzen wollen und die Antwort darauf ist nein, wollen wir tatsächlich nicht sondern zweiteres.

00:08:14: Wir sehen uns als Ergänzung an der Stelle.

00:08:18: Wir sehen us als Erganzung einmal bei der Reiseplanung zum Beispiel bei der Inspiration.

00:08:24: Dort können wir dem Reisenden schon erste Ideen geben, was er überhaupt möchte.

00:08:31: Prinzipiell könnten wir dann auch Pauschalreisen oder Angebote von Reisebüros empfehlen.

00:08:38: das heißt wir könnten den Kunden weitergeben und genauso bei der Begleitung während der Weise wenn man zum Beispiel eine Tour durch eine Stadt machen will in Chevy selbst, also sich durch Chevy durchführen lassen.

00:08:56: Zum Beispiel unser AudioGuides dann anhören die individuell für einen angefertigt und generiert werden.

00:09:03: aber genauso gut empfehlen wir dann auch geführte Strukturen als Aktivitäten.

00:09:08: Also dann die menschliche Komponente wo es ja dann auch oft darum geht dass das ein Teil des Erlebnisses ist, derweise.

00:09:17: Also wollen wir das gar nicht ersetzen sondern nur möglichst intelligent empfehlen und dann halt relativ einfach zugänglich machen so dass man wenn man sagt ich würde gerne eine Statue machen einfach sehr schnell zu dem Punkt kommt dass man das machen kann und genießen kann und sich gar nicht mehr so sehr um den Organisationsaufwand kümmern muss.

00:09:39: Aber

00:09:39: trotzdem nehmt ihr ja einen Teil der Arbeit, die früher ein klassisches Reisewo gemacht hat, nehmte schon ein Stück weg.

00:09:47: Das ist aber ein interessanter Punkt weil wir ja eigentlich alle seit Jahren über Digitalisierung, über den Einsatz von digitalen Medien und digitalen Tools und in den letzten Jahren auch bis zur Ermüdung über den Einsatz von künstlicher Intelligenz sprechen an der Stelle.

00:10:08: Du hast gesagt, ihr kommt beide eher so aus der Audio-Welt aus der Richtung.

00:10:12: also ihr Beide.

00:10:13: das muss man auch aufklären.

00:10:14: Nur du hast dieses Startup gemeinsam mit deiner Frau die übrigens morgen auch auf dem FOW Kongress in Leipzig einem Panel angehören wird.

00:10:23: Grüße nach Leipzig, grüße an das Team der FOW An der Stelle.

00:10:28: Wie war denn der Einstieg und wie war das Erlebnis, als ihr diese spannende Branche Reiseindustrie betreten habt?

00:10:40: Wir kommen tatsächlich aus der Nutzer-Ecke.

00:10:44: Meine Frau und ich reisen sehr gerne.

00:10:46: Wir haben die letzten Jahre vor Chevy sehr intensiv die Welt bereist.

00:10:55: Dort haben wir immer wieder gemerkt, dass es noch keine App gibt die dieses Reiseerlebnis so unterstützt wie wir das jetzt mit Cervie verfolgen.

00:11:06: Und aus der Audio-Weltecke kommen wir in dem Sinne, dass das unsere erste Idee war was man mit KI dort machen kann indem wir dann uns Sehenswürdigkeiten angeschaut haben und haben dann zu den Sehenswürdigkeiten damals noch ... TedGPT befragt und haben diesen Text dann kopiert in eine KI, die daraus Sprache beziehungsweise Audio gemacht hat.

00:11:34: Und haben uns das immer wieder angehört und uns irgendwann gefragt, warum gibt es eigentlich keine App dafür?

00:11:39: Das war eine der Grundideen von Chevy womit wir gestartet sind und relativ schnell kamen weitere Fälle dazu wo wir gemerkt haben da macht es total Sinn eine App zu haben, die einen unterstützt.

00:11:53: Ein weiteres Beispiel war, als wir dann auf eingefaust die Stadt erkunden wollten bzw.

00:11:59: individuell und dann haben wir uns eine relativ tolle Reiseführerin gegönnt.

00:12:04: aber das Erlebnis war dann eher ein Reinfall weil hat im Endeffekt überhaupt keinen Spaß gemacht nur durchgehetzt durch die Stadt.

00:12:12: mit anderen Worten uns hat das eigene Tempo dort gefehlt uns haben die Hintergrundinformationen gefehlet Und so kamen dann immer weitere Fälle und Use-Cases dazu, wo wir gesagt haben warum gibt es da eigentlich noch nichts.

00:12:28: Das waren die Grundideen, bei denen wir angefangen haben mit der Idee von Trevi.

00:12:33: Inzwischen hat sich das weiterentwickelt zu dieser Reisebegleitung und jetzt auch diese Reisplanung, sodass das alles zusammengreift.

00:12:42: Es ist aber schon so... Jetzt habt ihr dieses Produkt im Markt und wir haben trotzdem tradierte Unternehmen, die sagen ja brauche ich oder brauche nicht.

00:12:52: Ihr habt mehrere zweite Plätze sicher auch schon ein paar erste Plätze, ihr habt Förderungen, ihr hat diverse Sachen gewonnen

00:12:57: usw.,

00:12:58: das können wir alles nachlesen ist dann verlinkt.

00:13:01: aber wie sind die Reaktionen aus der Industrie gewesen?

00:13:05: Wir sind jetzt nicht in die Reaction einer Jury eines Startup-Wettbewerbs weil die wollen sowas sehen.

00:13:12: Na, aber sagt die klassische Industrie auch her genauso was brauche ich?

00:13:17: Tatsächlich ist das uns wenig sehr positiv aus der Industrie.

00:13:21: Wir gehen ja primär auf viele Industriepartner oder Tourismusunternehmen zu und gucken dass wir deren Inventar- und deren Angebote mit zugänglich machen für die Reisenden, die über Chevy dann Planen oder auf der Reise unterwegs sind.

00:13:40: Und klar wünschen wir uns da auf jeden Fall mehr Zugang auch zum Inventar und zu den Daten.

00:13:46: Oft kommt es dazu, dass uns gesagt wird ihr seid noch zu klein als das eure unsere Schnittstellen anbinden könntet.

00:13:54: also ihr müsst erstmal eine gewisse Größe erreichen.

00:13:58: aber da nehmen wir schon positive Bewegung.

00:14:02: Ja, ein Positiv uns gegenüber gesinnseinen in der Industrie war.

00:14:06: Weil wir da auch in gewisser Weise Vorreiter sind was des Verproben und Vertesten von KI-Technologie an den Reisenden wirklich anbilden.

00:14:14: Das

00:14:14: ist an der Punkt weil als wir damals angefangen haben unsere erste intelligente Internetbooking Engine zu bauen das waren wir zumal siechsten neunzig In der Friedrichstraße, da sind wir auch zur Reiseveranstaltung gegangen und haben gesagt, wir wollen eure Daten.

00:14:30: Heute würde man Inventar sagen.

00:14:31: Und dann haben wir gesagt, na ihr seid noch zu klein dafür!

00:14:35: Wir können nur wachsen wenn ihr uns die Daten gebt!

00:14:40: Dann gab es einen einzigen in Ober-Ostel den gibt's jetzt nicht mehr diesen Veranstalter.

00:14:44: Der war aber auch der zweitgrößte damals und er hat gesagt ja machen wir einen Tag, wir schicken euch jeden Abend die Daten.

00:14:50: und dann kamen die ganzen Datensätze an Und plötzlich waren wir nicht mal klein, weil wir dann tatsächlich mit diesen Daten Umsätze generiert haben.

00:14:59: Wo die dann gesagt haben, oh das ist ja doch erheblich was da passiert?

00:15:03: Also es sind ein bisschen so Hände-Ei dieses Thema.

00:15:05: Deswegen nur Mut und dranbleiben.

00:15:07: Lass uns mal ein Stück weg vom Rheinprodukt.

00:15:10: Trevi ich möchte auch ein bisschen von dir erfahren wie so ein Startup heute funktioniert, wie so einen Alltag in so einem Start up funktioniert Aber auch welche Technologien ihr nutzt.

00:15:20: Und das einfach so verständlich, dass die Leute, die hier zuhören und da bist du ein echt guter Partner in den Gespräch... Dass die Leute dann auch verstehen, ah so machen die das!

00:15:29: Du hast gesagt wir haben damals Chechi Pikide fragt Jetzt habt ihr eigene KIs entwickelt oder eigene LLMs, also Large Language Models.

00:15:39: Also die Dinger, die dann die Ausgabe erzeugen?

00:15:43: Oder wie sieht das aus?

00:15:44: Ja eine sehr spannende Frage und ich muss die Frage in zwei gesichtspunkten beantworten.

00:15:51: Einmal der ganze Part, der Chevy ausmacht, wie Chevy funktioniert und den Reisenden unterstützt Und da haben wir keine eigene KI entwickelt, sondern wir verstehen uns als die Plattformen, die ganz viel Technik und KI zusammen schließt.

00:16:10: Also dann haben wir zum einen eine KI angeschlossen für die Websuche KI angeschlossen für die Synthese von Audiodaten, sprich dass man mit seinem Guide auch in echt sprechen kann.

00:16:23: In Echtzeit oder sich AudioGuides anhören kann und so haben wir eine ganze Reihe von KI-Technologien angeschlossen, die es schon im Markt gibt und kombinieren die Schlau mit dem Trevi.

00:16:35: das ist bei uns dann auch ein KI Agent mit dem man interagiert Und der ...

00:16:40: Der heißt auch so.

00:16:41: Der heißt in dem Sinne Trevi, ja richtig?

00:16:43: Und der sucht sich dann in dem Moment wo man eine Anfrage ihm stellt entweder die KI, die Werkzeuge oder das Inventar raus was in den Moment passend ist.

00:16:56: und dann haben wir noch weitere Agenten zum Beispiel bei der Reiseplanung.

00:17:00: und wenn man mit seinem Trevi-Agenten spricht und sagt ich möchte jetzt die Reise Planung für folgendes Reiseziel machen Interaktion, dann die Rahmendaten davon festgelegt.

00:17:12: Dann übergibt der Trevi-Agent das dem Reiseplanungsagent und der läuft los und sucht zum Beispiel passende Orte dafür raus, passende Bilder dafür raus und er guckt auf... auf der Karte, wie man das intelligent kombinieren kann und macht noch ganz viele andere Schritte bis er dann schlussendlich die fertige Reiseroute hat.

00:17:32: Und das dann zurück an den eigentlichen Chevy-Agenten übergibt mit dem man interagiert.

00:17:38: Dieses Muster verfolgen wir durch die App so dass man im Endeffekt seinen persönlichen Reiseassistenten hat, der sich um die ganzen Dinge kümmert, die es zu erledigen gilt wo er unterstützen kann.

00:17:51: Ihr schafft also aus einem Agenten, sozusagen macht den Agenten Tee und dieses Agenten Team, ein interessantes Agent kann man kommen gendern.

00:18:10: Also ihr baut quasi einen Team von Agenten auf die diese die eure Services bereitstellen.

00:18:16: So ist es richtig beschrieben?

00:18:18: In gewisser Weise schon, also jeder Agent ist dann ein Spezialist für etwas was der Reisende dann braucht und wir koordinieren das dann, was dort passieren soll zwischen diesen Agenten damit im Endeffekt auch eine leichte und stimmige Lösung im Endefekt für den Reisender herauskommt.

00:18:40: Der zweite Gesichtspunkt, wo wir das noch viel mehr machen ist im wie wir Chevy eigentlich aufbauen und die Produkteentwicklung bei uns vorantreiben.

00:18:51: Da versuchen wir wirklich an der vordersten Front der KI-Entwicklung mit zu sein.

00:18:56: Und deswegen haben wir dieses Muster von Agenten da noch vielmehr umgesetzt.

00:19:01: Also

00:19:01: die Agenten werden auch von Agentinnen bauen?

00:19:04: So ist es richtig!

00:19:05: Das heißt sie ganze Firma sind eigentlich lauter KI Menschen also nicht Menschen.

00:19:10: Es gibt auch noch uns als Foundern

00:19:12: humans, aber es gibt zwei Founder und der Rest sind Kais.

00:19:14: Das ist total spannend in eine verrückte Welt.

00:19:18: Da wir jetzt vorausschicken ich habe das schon geahnt dass es so in die Richtung geht Aber dass es konkret wird, dass man einfach sagt okay also Ich hab eigentlich ein Service Center aus KI-Agenten Und diese KI-Agenten werden von Softwareentwicklungsagenten gebaut.

00:19:33: Das ist ja so ein bisschen auch eine gewisse Dystopie, da sie sagen okay jetzt haben die doch alles übernommen, die Maschinen?

00:19:38: Es gibt nur die beiden Founder, die sich das Geld einstreichen.

00:19:41: aber so ist glaube ich auch nicht oder?

00:19:43: Nee, so ist es in der Tat nicht also... Nur durch diese Agenten schaffen wir's überhaupt als Startup sowas überhaupt zu interessant

00:19:52: wenn du das sagst.

00:19:53: Also sind Entwickler zu teuer oder sind die nicht mehr gut genug?

00:19:59: Ich würde sagen zu teuer als Startup, weil als Start-Up ist man in der Lage dass man eine noch unverprobte Geschäftsidee erst mal groß ziehen muss bevor man in die Lage ist überhaupt Umsätze zu generieren.

00:20:14: Also in dem Sinne braucht es erstmal sehr viel Anfangsinvest um überhaupt diese erste Idee auszuprobieren und man muss auch schon sehr viel Produkt haben im Reisekontext damit auch ein Produkt rauskommen, was auch Umsätze generieren kann.

00:20:28: Das beste Beispiel sind da zum Beispiel Inventaranbindungen oder dass auch Reisempfehlung und Planung gut funktionieren weil ohne das kommt man gar nicht zu dem Punkt wo man dann Umsätze generatorieren kann.

00:20:41: und dadurch dass wir als kleines Startup unterwegs sind d.h.

00:20:46: mit relativ wenig Kapitareinsatz können wir dann überhaupt diese Idee und diese Vision die wir haben dort überhaupt durch diese Agenten und KI bauen und nachverfolgen.

00:20:58: Wir haben uns ja punktuell auch durch Filencer ergänzt, die nutzen dann natürlich KI und bauen dann KI-Agenten für uns.

00:21:07: aber im Endeffekt ist das ein beschleuniger und auch ermöglicher um das Ganze überhaupt auszuprobieren.

00:21:13: Wie kreativ sind die KI's?

00:21:16: Also Ihr definiert ein Problem und die finden die Lösung.

00:21:20: oder ist es tatsächlich so, dass ihr sagt ich brauche.

00:21:24: Ich habe eine Lösung identifiziert.

00:21:25: bitte setze das um

00:21:27: sowohl als auch in unserem Fall.

00:21:29: also gestartet sind wir auf jeden fall mit der mit der Lösung, dass die KI-Agenten erst mal das umsetzen was wir uns schon in den Kopf gesetzt haben.

00:21:41: Als das angefangen hat vor zwei Jahren waren das eher kleine Schritte, die sie dann automatisiert und selbstständig umgesetzt haben wo wir dann schon sehr genau beschreiben mussten was genau umgesetzt werden soll.

00:21:54: Und jetzt in den letzten Jahren, Monaten und Wochen hat sich das dann sowohl technologisch von der KI als auch Unsere Fähigkeit, diese Agenten unter dieses Team von Agenten zu bedienen immer weiterentwickelt.

00:22:08: So dass wir auch immer mehr Autonomie den Agenten übertragen können.

00:22:13: und Kreativität heißt ja in dem Sinne auch das die Agenten dann irgendwoher den Input, die Inspiration usw.

00:22:20: haben müssen.

00:22:21: Und auch dafür, für diesen Part haben wir dann Agenten bei uns gebaut oder im Einsatz.

00:22:26: Das heißt zum Beispiel ein Agent der den Markt kontinuierlich durchforstet was da passiert und was es dort gibt, was interessant ist, was Probleme der Reisenden sind.

00:22:36: Auf der anderen Seite haben wir z.B.

00:22:39: einen KI-Interviewer.

00:22:40: Wenn wir also Nutzer Feedback geben möchten können sie das über so einen Interviewagenten, Menschen, Sprache.

00:22:48: Also in kaum unterscheidbaren auch von echten Menschen dieses Interview führen kann oder jederzeit.

00:22:55: wenn man Trevi nutzt und Trevi selber merkt oh hier komme ich an eine Gänze das kann ich noch nicht.

00:23:01: dann fragt Trevi den Reisenden soll ich das dem Team melden?

00:23:04: Da erreicht uns tatsächlich das meiste Feedback, was wir verbessern können.

00:23:08: Und dann wird das bei uns... Dann erweicht es uns!

00:23:11: Aber das

00:23:11: Team sind wieder die Agenten?

00:23:13: Das Team sind sowohl die Agentin als auch uns.

00:23:15: Wir schauen ja auch drauf, was sie so tun.

00:23:17: Nee, weil hier ist ein Punkt.

00:23:19: Weil KI macht trotz aller Großartigkeit und der KI oft zugesprochenen Magie oder Unerklärlichkeit macht er trotzdem Copy-Paste.

00:23:35: Die haben irgendwo was gelernt und kopieren das im Rasen schnell, vielleicht in N-Varianten und schauen nach welches die beste Lösung ist.

00:23:44: aber wenn es Fehler gibt in der Quelle gibt's unter Umständen auch den Fehler in der Kopie also in der Lösung.

00:23:51: quasi Insofern braucht es schon immer irgend jemandem wie den Konrad oder seine Frau die mit draufschauen und sagen ne mach mal anders.

00:24:02: Gibt es dann auch den Superagenten?

00:24:04: Es braucht auf jeden Fall noch uns.

00:24:06: Das, was KIA-Gänten derzeit noch nicht gut können ist Dinge proaktiv vorwandtreiben.

00:24:11: Also es braucht schon immer noch jemanden, der ihnen Ziele vorgibt, der ihn auch in die Schranken weist wenn sie zu weit abdriften und der ihnen auch Inspiration mitgebt oder zumindest sagt wo sie danach gucken sollen.

00:24:26: Aber wir stellen fest, dass die KI-Modelle an der vordersten Front schon inzwischen weiter sind als dass sie nur noch Copy und Pasten tatsächlich sondern das Sie sich auch selbst Dinge erschließen und herleiten können aus den Inputs unter Inspiration was wir sie geben.

00:24:45: Und dann auch selbstständig das Ganze in neue Produktfeatures oder Lösungen zu übersetzen und die dann auch in Technik zu übersetzten.

00:24:54: Oder das dann weiter zu übergeben.

00:24:57: Also da stellen wir schon fest, dass KI-Agenten oft schon in der Lage sind, das zu kombinieren was es schon gibt und dann auch völlig neue Dinge im gewissen Rahmen zu schaffen, was zumindest Produkte anbelangt haben.

00:25:12: Interessant finde ich den Ansatz, dass ihr eigentlich erst die Probleme identifizieren lasst von euren Agenten.

00:25:20: Also auch über einen, wie ich jetzt gelernt habe, Interviewagenten der einfach mit Reisenden kommuniziert und Probleme identifiziert.

00:25:28: Die Auftreten oder Wünsche von mir ist also tatsächlich erst mal vom Produkt, oder vom Reisenden letztendlich.

00:25:36: Vom Erlebnis her denkt könnte ich an der Stelle auch mal liebe Grüße nach Hamburg ins Future Lab und Rainer & Co schicken die das ja genauso angenehm einfach sagen okay welche Probleme wollen wir eigentlich mit den technischen Lösungen, die wir umsetzen lösen?

00:25:50: Und dann aber dass trotzdem dieses eigentlich noch reisen nicht die Agenten machen ja schon auf die humans und dass sie das dann übersetzt in diese maschinen denke, die dann sagen ja okay das kann ich jetzt wie näher sehr gut lösen aber zurück muss es hier wieder emotional.

00:26:11: Wie setzt ihr das um?

00:26:13: Eine sehr gute frage also.

00:26:15: unsere agenten sind jeder spezialisiert das heißt jeder fokussiert sich schon auf etwas was er besonders gut.

00:26:23: Dort setzen wir auch zum Beispiel verschiedene Modelle ein, die jeweils andere Stärkung und Schwächen mitbringen.

00:26:30: Und dann setzen wir dort für einen bestimmten Agenten beispielsweise das beste Modell ein was genau dafür da ist oder bieten ihm Werkzeuge an mit dem es seine Aufgabe richtig gut erledigen kann.

00:26:48: haben wir, wenn ein Agent eine Aufgabe gelöst hat, worauf er spezialisiert hat.

00:26:52: Dann übergibt dieser Agent das dann an den nächsten Agenten der dann wieder eine andere Spezialisierung hat.

00:26:58: und so ist das schon wie ein kleines Unternehmen zusammen organisiert dass die Agenten untereinander kooperieren können auch wissen wo ihre eigenen Quenzen sind und das dann anderen Agenten die spezializiert sind auf ihre Aufgaben weiter reichen können.

00:27:14: Und durch dieses Zusammenspiel entsteht dann ganz natürlich die Produktentwicklung von dem Reisenden, vom Produkt für Reisende.

00:27:23: Das heißt am Anfang stehen immer die Probleme der Reisendinnen wie wir angehen wollen das ist ja das Mantra was wir verfolgen immer zu gucken wo hakt es noch bei der Reise?

00:27:35: Wie können wir das Reisen noch einfacher machen?

00:27:37: und das können wir erfassen.

00:27:41: Ja, wird das weitergereicht über die Agenten jeweils jeder nimmt da seine Aufgabe so dass dann im Endeffekt wie bei einem richtigen Unternehmen auch etwas raus purzelt was dann ins Produkt einfließt.

00:27:53: Das

00:27:53: ist ja schon sehr richtiges Unternehmen.

00:27:55: Wie viele Agenten gibt es denn da eigentlich mittlerweile?

00:28:01: Eine gute Frage, die ich aufteilen würde in die Agenten, die uns im Unternehmen unterstützen.

00:28:08: Da haben wir zum Beispiel Marketing-Einagenten, dann haben wir jemandem der den Markt recherchiert und für uns bei Growth zuständig ist.

00:28:19: ersten drei Agenten plus zum Beispiel einen Produktmanager, dann haben wir schon vier.

00:28:23: Das sind alles virtueller Agenten?

00:28:25: Das sind

00:28:25: alle virtuelle Agenten.

00:28:26: Dann alles AIs ja?

00:28:27: Alles AIs.

00:28:28: Du bist unter den Kopfhörern immer aufgemerkt.

00:28:31: Wir reden von Menschen eben nicht!

00:28:34: Wir reden nicht von Agenten die Urlaub haben, die krank werden... Die Gehalt bekommen sie schon weil ihr zahlt ja an dieses Thema mit Tokens nämlich an.

00:28:43: Wichtig, ja.

00:28:44: Aber gut jetzt geht weiter.

00:28:45: wie viele da?

00:28:45: also wir waren schon bei

00:28:46: vier.

00:28:47: Das sind schon die ersten vier, genau das sind quasi unsere festen Teammitglieder.

00:28:51: Damit sie sich auch gut einfügen haben wir denen auch Namen gegeben so dass sie sich untereinander interessieren können sodass man auch selber gut weiß wer hat jetzt eigentlich gerade welchen Parter übernommen?

00:29:01: und in der Produktentwicklung da setzen wir das ganze dann dynamisch ein.

00:29:05: also je nachdem was wir gerade entwickeln an neue Lösungen die dann Interview Einzug finden soll kann das reichen von einem Agenten der dann nur eine kleine Änderung macht bis hin zu einen ganzen Team von Agenten, was sich dann nur um diese Lösung kümmert und das dann in das Produkt umsetzt.

00:29:24: Und das kann dann in der Produkteentwicklung angefangen.

00:29:27: von diesem einen Agenten bis teilweise haben wir manchmal dann zwanzig, teilweise vierzig Agenten parallel laufen die dann die Technik dort umsetzen und untereinander das ganze dann abstimmen.

00:29:39: Kennt ihr das oder tauscht er euch mit anderen Start-ups oder auch Corporates aus?

00:29:43: Die ähnliche Strukturen?

00:29:45: Also in der Startup-Welt schauen wir regelmäßig, was da so passiert.

00:29:49: Ich selber bin gefühlt von morgen bis abends auch mit dem Thema generative KI beschäftigt.

00:29:55: Von daher bekomme ich sehr viel mit, was von Tierlabs passiert wie zum Beispiel bei OpenAI Entropic & Company und über die Schiene bekommen wir am meisten mit, welches dort möglich ist Zusammen mit dann, ja das ist ganz unterschiedlich.

00:30:16: Das können YouTube-Videos sein wo andere Menschen in ihrer Erfahrung teilen.

00:30:21: Das kann ein anderes Startup sein, mit dem wir vernetzt sind.

00:30:24: Kann auch ein Reddit sein, wo sich dann an Community Gedanken über die besten Varianten und Modelle ausgetauscht wird.

00:30:32: Da versuchen wir möglichst... unsere Fühler überall hin auszustrecken.

00:30:39: Bei den Corporates sehen wir das tatsächlich noch sehr viel weniger und genau, das sind auch spannende Gründe warum das bei den Corporats weniger gut funktioniert.

00:30:51: zum einen haben wir als Startup den großen Vorteil dass vieles an KI für Startups noch subventioniert ist.

00:30:58: Das heißt, die Tokens, die wir bezahlen für diese Agenten deutlich günstiger sind als das was Corporates und Enterprise haben.

00:31:06: sich

00:31:06: mal gelesen, ihr habt irgendwie einen Riesentopf Tokens gewonnen oder seid ja ausgezeichnet worden mit so einem großen Budget, was natürlich ganz cool ist.

00:31:17: Dennoch wenn ich jetzt in ein Corporate wäre und mir das hier anhöre Ich würde sagen, ja.

00:31:24: Eigentlich eine sehr spannende Struktur.

00:31:28: Gab es schon Anfragen, wenn man sagt, kannst du so was bei uns etablieren?

00:31:31: Kannst du sagen okay eigentlich werden wir in der Lage auf Konsulting oder Projekte umzusetzen einfach genau diese Agentenstruktur und die ist ja auch sehr volatil.

00:31:42: Wenn du sagst, du brauchst mal vierzig, brauchst einmal zwanzig hast aber ein Kernteam

00:31:47: usw.,

00:31:47: lässt sich sowas übertragen.

00:31:54: Machtwissen, was ihr jetzt habt?

00:31:56: Das lässt sich tatsächlich – das ist die gute Nachricht auch übertragen.

00:32:00: Also wir merken schon da gehört enorm viel Wissen dazu und da gehört auch eine gewisse Organisationsstruktur dazu Und da gehört ein gewisser Wille dazu Bestehendes im Unternehmen zu verändern, was Technik anbelangt.

00:32:17: Als Startup haben wir auch da wieder den großen Vorteil gehabt, dass wir von Grund auf das Ganze mit KI aufbauen konnten.

00:32:24: Das heißt, dass alle Systeme und alles was wir gebaut haben von Anfang an auch KI zugänglich war und gut von der KI verarbeitbar.

00:32:33: Wenn man jetzt in Corporates schaut ist ja oft die Situation noch da, dass man bestehende Dateiablagen hat, dass es bestehender Systeme hat, die relativ schwierig in diese KI-Welt eins zu bekommen.

00:32:47: Ich habe auch bestehende Arbeitsverträge, ich hab bestehene Sozialpläne und Strukturen die ja auch sichtig sind.

00:32:54: wo ich sage dann kann ich jetzt nicht von heute auf morgen von Null auf Eins schalten

00:32:58: Und ich würde KI-Agenten tatsächlich gar nicht so sehen, dass sie das alles ersetzen sollen.

00:33:02: Weil meine Erfahrung im Moment ist eher, dass die ergänzen, dass diese sehr viel schneller machen.

00:33:08: Also meine Wahrnehmung ist, dass wir noch lange nicht an dem Punkt sind wo Sie bestehendes Talent ersetzen sondern dass Sie erstmal Dinge möglich machen also wie in unserem Fall dass wir jetzt den ersten Start dieser Grundidee überhaupt ermöglicht bekommen dadurch, verproben.

00:33:25: Und irgendwann müssen natürlich auch wir mehr in die Richtung gehen dass nicht nur wir diese Agenten lenken sondern dann auch andere Talents für uns und dann werden wir aber halt noch schneller.

00:33:37: zumindest ist das unsere Hoffnung auch weil die dann auch wiederum selber dann KI-Agenten für sich haben.

00:33:43: Das wäre eigentlich für einen Touristik Industrie Podcast das perfekte Schlusswort, weil wir uns sehr gerne mit diesem Ausblick beschäftigen.

00:33:55: Das ist jetzt alles noch so.

00:33:57: dass wir die Menschen trotzdem behalten und dass es alle so weitergeht man muss jetzt erstmal einführen und nicht die große Panik haben ist schon richtig.

00:34:04: ich möchte aber damit nicht aufhören weil mich ein Gedanke schon länger umtreibt aber das kam auch gerade wieder hoch.

00:34:12: wenn man so arbeitet wie ihr gegen bestehende Systeme programmiert, ob man das jetzt selbst macht oder Agenten das tun.

00:34:20: Das ist ja erst mal dahingestellt.

00:34:23: Wenn ich da nicht trotzdem immer den System mentor her?

00:34:26: Also es ist nicht immer so dass ein Anthropic- oder ein Open AI schon den nächsten Schuss im Magazin hat und du bist immer noch am Büchse putzen.

00:34:40: Ich glaube in gewisser Weise betrifft uns diese Gefahr alle, dass irgendwann KI immer mehr von den Tätigkeiten auch übernehmen kann.

00:34:49: Ich selber bin da aber tatsächlich optimistisch das uns KI auch sehr viel Arbeit abnehmen kann insbesondere die Arbeit, die wir auch gerne abgeben würden als Menschen Das heißt Dinge, die wir gerne automatisieren.

00:35:01: So dass wir Menschen uns dann darauf konzentrieren können auf die Tätigkeit in die uns viel mehr Spaß machen.

00:35:07: als Beispiel wenn wir als Start-up gründer die Idee haben einen solchen Reisebegleiter zu bauen denn ist das was wir ja ausprobieren wollen und der Weg dorthin das umzusetzen Wenn wir das dann auslagern können an die Agenten an die möglich Macher Dann kommen wir überhaupt erst so diesen Ziel hin.

00:35:28: Die Gefahr ist natürlich, dass auch irgendwann ein Anthropic oder einen OpenAI in der Lage ist.

00:35:34: Auch das was wir jetzt tun als Trevi in ihre KI mit zu integrieren und auch zu ersetzen genauso wie bei allen anderen Dienstleistungen.

00:35:42: Aber da glaube ich schon, dass jetzt noch ein guter Zeitpunkt ist wo man auch die eigene Wertschöpfung mit KI soweit voranbringen kann und so beschleudigen kann das man dort einen Wettbewerbsvorteil hat, wo man sich unterstützt.

00:35:55: also in unserem Fall kann es sein, dass wir zum Beispiel dann ein Agent sind den dann ein ChatGPT zum Beispiel fragt bitte übernehme meine Reiseplanung oder kannst du mir mal zu diesen und jenen Dingen meiner Reise mehr Auskunft geben?

00:36:09: Das heißt, in dem Fall würde dann ein ChatGPT mit einem Wälder

00:36:13: genutzt

00:36:14: kommunizieren.

00:36:14: Genau richtig!

00:36:15: Und genauso kann ich mir das auch für die Touristikbranche allgemein vorstellen.

00:36:22: Einmal für das Inventar natürlich und zum anderen aber auch durch den Vorteil, den man durch KI-Agenten dort... Gewinnt, sodass man dort einfach noch besser und noch schneller wird in dem was man an Wertschöpfung betreibt.

00:36:35: Und was man dann auch den Reisen im Endeffekt ja dann anbieten kann.

00:36:39: Das ist doch eigentlich das viel bessere Schlusswort für eine Runde die sich wieder einmal mit KI beschäftigt hat im Travelholics Podcast.

00:36:48: Nachdem ich in den letzten Wochen über dieses ganze Thema Kennzeichnungspflicht, AI-Act und so weiter mit einem Anwalt gesprochen habe jetzt mit dem Gründe der aber aufzeigt wie cool es eigentlich ist wenn ich ein Unternehmen aufbaue mit zwei menschlichen Gründen die auch noch zusammenleben und glücklich sind und dann trotzdem noch sechzig Agenten rumspringen habe, die keine Urlaub brauchen, die Kaffeemaschine putzen Neue coole Sachen bauen.

00:37:14: Ich danke dir ganz herzlich, dass du daraus Konrad Mildestreil von Travilli.

00:37:18: Danke!

00:37:18: Ja und danke für die Einladung!

00:37:20: Dann da an alle, die bis zum Schluss gehört haben viel Spaß beim Weiterführen der Gedanken und bis zur nächsten Episode im Podcast der Touristik aufwiderlernen.

00:37:30: Bis zum Schluss gehört großartig.

00:37:32: Danke und bis zu nächstem

00:37:34: Episode von

00:37:35: Travelholics dem Podcast für Touristiker.

00:37:54: Du willst den ganzen Song hören?

00:37:57: Im Travelholics Listener's Club gibt es die komplette Playlist.

00:38:00: Alle Infos in den Show notes!

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