Die Reisenden von morgen
Shownotes
Die ersten Reisen…
…entscheiden mehr, als wir denken
Reisen beginnt nicht erst dort, wo Menschen selbst buchen, vergleichen und entscheiden. Reisen beginnt oft viel früher: im Schullandheim, auf der Klassenfahrt, im Zeltlager, bei der Sportfreizeit, auf der Sprachreise, im Jugendgästehaus oder auf einer pädagogisch begleiteten Gruppenreise.
In dieser Episode von travelholics – der Podcast der Touristik mit Dennis Peinze, Geschäftsführer des Bundesforums Kinder- und Jugendreisen am Mic geht es um Zukunft.

Das Gespräch öffnet den Blick für ein Segment, das touristisch manchmal wie eine Nische behandelt wird, gesellschaftlich aber eine bemerkenswerte Bedeutung hat. Kinder- und Jugendreisen sind Reiseerfahrung, Bildungsraum, Gruppenprozess, Vertrauensaufgabe und Schutzversprechen zugleich. Hier geht es nicht nur um Unterkunft, Transport und Programm. Hier geht es um Aufsichtspflicht, Sicherheit, Schutzkonzepte, pädagogische Qualität, Elternvertrauen, Teilhabe und die Verantwortung, jungen Menschen gute Erfahrungen außerhalb des gewohnten Alltags zu ermöglichen.
Gerade deshalb ist die politische und institutionelle Verortung so schwierig. Kinder- und Jugendreisen liegen zwischen Jugendhilfe, Bildung, Tourismus, Gemeinnützigkeit und Wirtschaft. Sie nutzen touristische Infrastruktur, stammen historisch aber aus der Kinder- und Jugendhilfe. Sie sind Markt und Gemeinwohl zugleich. Auch Digitalisierung und KI bekommen in diesem Kontext eine besondere Bedeutung. Nicht als Ersatz für Menschen. Nicht als Automatisierung von Betreuung. Sondern als Möglichkeit, Organisation, Kommunikation, Marketing und Prozesse so zu verbessern, dass mehr Zeit für Kinder und Jugendliche bleibt. Vielleicht ist genau das der wichtigste Gedanke dieser Episode: Technologie ist dann sinnvoll, wenn sie den Menschen näher an seine eigentliche Aufgabe bringt.
Kinder und Jugendliche sind die Reisenden von morgen. Aber noch wichtiger: Sie sind heute junge Menschen, die gute, sichere, gemeinschaftliche und inspirierende Reiseerfahrungen verdienen.
Viel Freude beim #schlauhören!
Roman Borch Podcaster & Producer travelholics.media
übrigens: Ist travelholics - der Podcast für Touristiker bei Instagram und freut sich dort über Abonnenten. ;-)
Achtung!
Und für alle, die mehr Podcast, Hintergründe und Goodies wollen:
Transkript anzeigen
00:00:19: Und wieder mal ein episches Riff, was diese Episode des Podcast der Touristik einläutet.
00:00:25: Smelt's Like Teen Spirit, Nirvana, nineteenhundert und neunneunzig glaubt auch kein Mensch das dieser Song schon fünfunddreißig Jahre auf dem Buch gehört.
00:00:33: Smelts like Teen Spirit ist übrigens einer der coolsten Irrtümer der Rockgeschichte denn es hat gar nichts mit rosem revolutionären Gedanken gut zu tun sondern Teen Spirit war einfach ein Deodorant, was die damalige Freundin von Nirvana-Sänger Gitteres Kurt Cobain benutzte.
00:00:51: Tobi Whale war das damals und die Sängerin von Bikini Kill, Keffmin Hanna hat mal nach einer durchfeierten Nacht an Die Wand von Kurt Cobains geschrieben Kirt Smells Like Teen Spirit.
00:01:04: Und daraus ist dieser Song entstanden der die Gesude einläutet in der ich Den Vorsitzenden des Bundesforums für Kinder- und Jugendkreisen treffe, um mit ihm über die Reisenden von
00:01:15: morgen zu
00:01:15: sprechen.
00:01:16: Ich wünsche auch diesmal wieder viel Spaß beim Schlau hören!
00:01:20: Das ist der Travelholics Podcast.
00:01:21: mein
00:01:22: Name ist von Mann
00:01:22: Borch und jetzt geht's los!
00:01:25: Hör dich schlau – mit Travelholix dem Podcast für Reisexperten denn wir reden mit den Profis.
00:01:40: Auf den VER Innovationstagen in Berlin treffe ich Dennis Peinzer Bundesforum für Kinder und Jugendkreisen.
00:01:50: Vorsitzender dieses Bundesforums, Geschäftsführer und kommst.
00:01:54: warum zu den Innovationstagen?
00:01:57: Kinder- und Jugendreisen sind innovativ insofern inhaltlich schon ein enger Bezug zum Thema was zukünftig alles möglich ist.
00:02:11: trotzdem mit dem Hintergrund.
00:02:13: es geht um Kinder und jugendliche.
00:02:15: die sind durch KI nicht zu ersetzen aber Wir können einige Prozesse in unserem Angebot optimieren, sodass wir mehr Zeit für die Kinder und Jugendlichen haben.
00:02:29: Das ist das eine und das andere ist – es wurde ja heute beim Eingangsvortrag lehrfach erwähnt über den eigenen Tellerrand hinausblicken sich mit anderen Vernetzen.
00:02:40: Wir arbeiten seit vielen Jahren mit dem VIR zusammen.
00:02:43: im Aktionsbündnis Tourismus-Vielfalt haben da viele Sachen schon gemeinsam auf die Wege gebracht und insofern habe ich mich über die Einladung hierher sehen.
00:02:54: Man muss mal die Zuhörende noch ein bisschen aufschlauen, was eigentlich genau das Bundesforum für Kinder-und Jugendreisen macht?
00:03:01: Wir sind als Bundesformen Kind und Jugendreisende der deutschlandweite Dachverband für das kinder- und jugendreisen.
00:03:06: unseres Mitglieders sind ebenfalls bundesweit aufgestellte Vereine, Verbände, Organisationen, die sich mit dem großen Arbeitsfeld des Kinder- und Jugendreisens befassen.
00:03:16: Es geht von typischen Unterkunftsanbietern, deutsches Jugendherbergswerk-Schulandheimverband.
00:03:21: Kiezesportjugend bis hin zu konfessionellen Anbieter und die himmlischen Herbergen der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholisches Jugendreisen bis hin zur Spezialanbiedung Klassenreisen Erlebtes pädagogischer Angebote Sprachreisen.
00:03:37: Das ist eigentlich der Markt so groß wie der deutsche Pauschale Reisemarkt.
00:03:41: oder wie muss ich mir das vorstellen?
00:03:46: müssen ja Menschen anfangen zu reisen.
00:03:51: Kinder und Jugendliche auf Reisen sind die Touristen von morgen, sagen wir immer gerne mit ein paar Besonderheiten vor allem wenn es um Schutz und Sicherheit geht Aufsichtspflicht solche Punkte, Programmgestaltung.
00:04:07: aber ansonsten ist das ganz normale Tourismus.
00:04:11: Und fühlt ihr euch oder fühlt Ihr das Produkt im Markt gut platziert?
00:04:16: Gut vertreten.
00:04:19: Das große Problem, was wir als Kinder- und Jugendreisen haben ist das war eigentlich aus dem Bereich Kinder-und-Jugendhilfe kommen.
00:04:25: Sozialgesetzbuch Acht, Kinder-Undjugendhilfegesetz, Angebote der Kinder- Und Jugenderholung.
00:04:31: so ist es ganz normal entstanden also dass eine Erholungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche ins Bezieh vor allem dann nach einem Krieg Leute wieder aufpeppeln Kinder und Jünglichen wieder aufpäppeln Landverschiegerungen bis hin zu Völkerverständigungen ins Auslandreisen, Austauschmaßnahmen.
00:04:55: Bis dann tatsächlich zu Klassenreisen eigentlich ein Angebot der Schule und Tourismus als solches ist erst sehr später dazu gekommen aber es ist eigentlich mit einem ganz anderen Ansatz oder dem sehr pädagogischen, sozialpädagogischem Ansatz sind es trotzdem touristische Maßnahmen.
00:05:21: Kinder und Jugendliche fahren in der Übernachtungsstätte oder auf dem Zeltplatz, so wie Familien oder Erwachsene auch.
00:05:29: Sie nutzen öffentliche Verkehrsmittel, sie nutzen Busse, Bahn, Straßen... Also alles das was für einen normalen Tourismus von Wichtigkeit ist spielt beim Kind und Jugendweisen selbstverständlich eine Rolle.
00:05:43: Gastronomie, Versorgung alles.
00:05:46: In meiner Wahrnehmung ist trotzdem so eine Nischen-Geschichte und eigentlich ist es ja keine Nische.
00:05:51: Warum hat das dann doch in der großen Reiseindustrie einen Etikett?
00:05:57: Das kann mich sagen!
00:06:01: Es gibt zu wenig Produktmanager in den großen Reisekonzernen, die sich um genau diese Reiseform kümmern.
00:06:07: Oder ist es bewusst so dass wir sagen ja das sollen die Spezialveranstalter machen?
00:06:10: Richtig!
00:06:11: Das sind Spezial Veranstaltungen weil wie ich schon sagte ein Aspekt tatsächlich Schutz und Sicherheit ist.
00:06:18: Und das ist was Betreuung.
00:06:22: Ich muss auf die Leute twenty for seven möglichst aufpassen.
00:06:25: So übernehme vor den Eltern per Vertrag die Aufsichtspflicht.
00:06:29: Das setzen sich wenige damit auseinander.
00:06:31: Außer die, die es eh schon machen wie Schule, wie sozialpädagogische Angebote, Jugendverbände, Kirchen und so.
00:06:38: Die in ihren Freizeitangeboten schon immer dann gesagt haben ja okay wir übernehmen auch natürlich die Verantwortung für die Kinder.
00:06:44: Wir sorgen dafür dass sie geschützt und sicher sind und dann machen wir das natürlich auf Reisen auch.
00:06:51: Und wir sind ja hier in der Innovations- und Digitalwelt unterwegs und ich könnte mir vorstellen Der Zugang von Kindern und Jugendlichen zum Produkt Reise vielleicht auch ein anderer ist.
00:07:06: Oder ist das KI, Web, Mobile Device oder wie findet dort die Inspiration statt?
00:07:12: Also wie entstehen dort eigentlich tatsächlich Reisewünsche und Reisebuchungen?
00:07:18: Gibt es dort andere Kriterien?
00:07:20: Ich glaube mittlerweile nicht mehr andere als bei Erwachsen.
00:07:23: Vielleicht andere Kanäle können mich nutzen, eher TikTok als Erwachsene die sich dann... Aber die
00:07:27: nehmen die Inspiration einfach mit und sagen da das möchte ich gern machen?
00:07:30: Entweder darüber viel viel passiert auch über die eigene Peer-Coup, dass der Junge, mit dem ich eh beim Fußballverein bin.
00:07:38: wenn was der in Ferien macht, da schließe ich mich vielleicht an so und am Ende ist das ja alles schön und gut.
00:07:46: aber entscheidend tun quasi meistens die Eltern.
00:07:50: Hier müssen wir dann davon noch überzeugen.
00:07:52: Und da spielt dann tatsächlich weniger ... Na gut, vielleicht das inhaltliche Angebot auch noch aber für die ist dann maßgeblich mein Kind dort auch sicher.
00:08:01: Also geht's dem dort gut?
00:08:04: Kann ich das ruhige Gewissensort hingeben?
00:08:06: muss ich mir das Sorgen machen?
00:08:08: und vielleicht dann noch der Preis.
00:08:12: Dadurch dass es jetzt nicht nur Klassenreise sind und Fußballgruppen oder christliche Jugendfahrten, Rüstzeiten was auch immer.
00:08:20: Sondern gibt es auch Individualtourismus so in der Form?
00:08:22: Dass man sagt jetzt Jugendliche finden sich zusammen und sagen So wie ich mit vierzehn Mit drei Freunden vom ersten Mal mit dem Kanu von Berlin in Spreewald gefahren bin.
00:08:31: Gibt's dann solche Geschichten und auch solche Angebote.
00:08:34: also sowas gibt es sicherlich auch noch.
00:08:36: erstens eigenverantwortet an Angeboten.
00:08:40: Das glaube ich jetzt eher nicht.
00:08:41: dass ist da Weil es geht ja immer, wie ich schon sagte um die Aufsichtspflicht.
00:08:47: Also wenn ich eine Angebot mache muss ich dann... also mich muss ja mit den Eltern einen Vertrag abschließen oder die Eltern müssen zustimmen und dann heißt das automatisch die Eltern geben die Aufssichtspflicht ab.
00:08:59: Ja.
00:09:00: Und dann muss ich dafür sorgen dass sie bei mir auf meiner Seite vorhanden ist und das heißt dann ist es schon wieder ein betreutes Angebot?
00:09:06: Ja
00:09:06: klar gut.
00:09:08: Wenn die Eltern sagen Für uns ist das jetzt nicht unbedingt so, die sind eh schon selbstständig mit sechszen vielleicht.
00:09:16: Mit vierzen würde ich jetzt... Aber mit sechzehn sind sie vielleicht heutzutage auch schon selbständig mit siebzehn und die dürfen zu Hause auch schon viel.
00:09:24: dann da sich die alleine los und gebt ihnen Schreiben mit wo beide Eltern drauf unterschrieben haben wir sind damit einverstanden dass mein Kind mit seinen zwei Freunden in der Jugend herberge übernachte.
00:09:35: die sind auf Natur aber das ist dann meistens kein organisiertes Anliegen.
00:09:40: Okay.
00:09:41: Und das ihr als Dachverband habt dann sozusagen auch die Funktion einer Schnittstelle zu Politik und Regulierungsbehörden, Aufsichtsbehörde und Ähnliches?
00:09:53: Wo sind die Punkte wo Ihr gerade am meisten struggled?
00:09:56: Wo Ihr sagt okay hier brauchen wir Veränderungen Hier sind Themen Die müssen von der Politik in den Fokus genommen werden.
00:10:04: Also das eine ist dass das tatsächlich als ganzheitliches Angebot auch anzuerkennen.
00:10:08: ja also Für uns ist es immer ein bisschen schwierig.
00:10:12: Wer ist jetzt unser Ansprechpartner?
00:10:14: Wenn wir sagen, wir haben im Rahmen der Pauschalreiserichtlinie, die gerade neu verhandelt wurde auf europäischer und jetzt auch auf deutscher Ebene... Wo können wir uns da hinwenden?
00:10:25: Eigentlich kommen wir aus der Kinder- und Jugendhilfe.
00:10:28: Ist das Jugendministerium...?
00:10:31: Nein!
00:10:31: Ist das Wirtschaftsministerium?
00:10:33: Wenn es um Klassenfahrten geht, dann ist es das Bildungsministerium.
00:10:36: Das ist aber eine Einzügen von Bildung.
00:10:41: schon die Schwierigkeiten geeigneten Ansprechpartner zu finden.
00:10:44: Wir hatten neulich einen Termin mit Dr.
00:10:46: Kloss, wo wir das auch mal dargestellt haben und er hat dann zumindest für seine Fraktion signalisiert da tatsächlich auch mal Ministeriums- und Arbeitskreis übergreifend aktiv zu werden und gemeinsam damit instan für uns veranstehende Probleme Lösungen zu finden.
00:11:06: Die große Sache ist immer die der Regulierung.
00:11:10: Wenn man im gemeinnützigen Kinder- und Jugendweisen unterwegs ist, gilt das SGB VIII insofern der Veranstalter Föhrbergeller bekommt.
00:11:23: Und im SGBVIII sind zum Thema Kindere- und Jugendschutz klare Sachen geregelt.
00:11:27: Schutzkonzept, Schutz für sexualisierende Gewalt
00:11:31: usw.,
00:11:32: dann brauche ich jemanden ... der dafür bei mir auch zuständig ist, sozusagen so schön insofern erfahrende Fahrkraft.
00:11:41: Es muss ein Schutzkonzept da sein und das gilt für reinkommensielle Angebote nicht wobei die als doch mittlerweile sehr auf Schutze und Sicherheit bedachte Anbieter selbstverständlich auch Führungszeugnisse verlangen von ihren erweiterten Erfüllungszeugnissen verlangen von allen ihren Mitarbeitenden auch Schutzkonzepte haben.
00:12:05: Jetzt ist die Frage, müssen wir alles überregulieren?
00:12:08: Brauchen wir jetzt für jeden wieder ein neues Gesetz?
00:12:11: oder sagen wir, wir kümmern uns als Prangische selber drum und sorgen dafür dass das bei uns umgesetzt.
00:12:19: Das ist ja eigentlich ein großes Thema der Eigenverantwortung.
00:12:21: Ich brauche einen Commitment, dass ich sage okay, ich als Mitglied ist es quasi wie ein Siegel.
00:12:29: Ja, ich bin Mitglied im Bundesforum Kinder- und Jugendreisen.
00:12:33: So ist es ja bei uns auch ausgelegt.
00:12:35: Die Mitglieder können bei uns werden.
00:12:36: also wir haben eigene Qualitätskriterien erarbeitet gemeinsam mit unseren Mitgliedern und alle Mitglieder verpflichten sich für die Einhaltung dieser Qualitäterskriterie und für die Umsetzung in ihren eigenen Reihen sofern Wir für uns haben.
00:12:48: das als Prangier.
00:12:50: Es gibt trotzdem graue bis schwarze Schafe im Arbeitsfeld
00:12:55: Das bei jedem Reiseveranstalter gibt, egal welche Zielgruppe.
00:12:57: Richtig!
00:12:58: Ja und da springt jetzt auch nicht jeder auf und sagt die müssen gesetzlich zu irgendwas gezwungen werden.
00:13:03: Eine Medaille mit zwei Seiten man kann es so sehen.
00:13:06: also ich denke wir als Prangler sind gut aufgestellt wenn wir uns selber um uns kümmern und dafür sorgen dass die Qualitätskriterien vor allem was Schutz und Sicherheit trifft eingehalten.
00:13:16: Und das sind auch so die Hauptarbeitsfelder.
00:13:18: oder gibt es dann auch so?
00:13:19: Felder?
00:13:19: muss noch mal zurückkommen auf den Anlass hier?
00:13:22: Das Thema Technik, wie geht es Ihnen?
00:13:24: Also das eine sind die Qualitätskriterien.
00:13:27: Da habe ich hier das Thema Qualität im Allgemeinen und Schwerpunkt, wie sich Schutz und Seherheit.
00:13:32: Das zweite Schwerpunkthema als Bundesvorm, Kinder- und Jugendreisens ist für uns der fachliche Austausch.
00:13:36: Das heißt wir suchen gemeinsam nach Themen, die die Branche interessieren diese beschäftigen Und dass so praxisnah wie möglich.
00:13:43: also Ich sitze nicht in Berlin in unserer Beschäftsstelle und denke mir Themen aus und sage jetzt Nachhaltigkeit muss unbedingt nächstes Jahr ein Schwerpunkt thema sein.
00:13:51: Sondern wenn aus der Branche das Thema Nachhaltigkeit kommt, vor allem aus dem Unterkunftsbereich einer gigetechnische Sanierung und zwar Unterkünfte.
00:14:00: Dann greifen wir das gerne auf und geben dazu Veranstaltungen.
00:14:04: Und genauso ist es im KI-Bereich, im Digitalisierungs-KI Bereich ähnlich so.
00:14:12: Vor allem im Bereich Marketing sind da schon viele auf einem sehr guten, also positiv bis sehr guten Weg.
00:14:20: Manchmal muss man den Hund zum Jagen tragen, wie ich immer so schön sage.
00:14:23: Man muss mit positiven Beispielen dann auffahnden und sagen es geht nicht drum, dass ihr weniger Thema bei euch braucht.
00:14:29: Es geht nicht darum, dass Ihr keine Ausbildungswochenenden für eure Themen mehr macht.
00:14:37: Es geht gar nicht um die Auswahl eurer Unterkünfte kümmern müsst sondern es geht darum, Ihr habt dann mehr Zeit für Kinder und Jugendlichen.
00:14:49: Wie heißt es im SGB, auch so schön Spielspaß und Geselligkeit konzentrieren?
00:14:53: Das
00:14:55: heißt wirklich so.
00:14:56: In dem Fall sagen wir noch
00:14:57: so ja.
00:14:58: Also wie gesagt Maßnahmen der Kinder- und Jugenderholung und Spielspass und Gesselligkeit.
00:15:03: Begriffe
00:15:04: aus den Fünfziger Jahren gerettet?
00:15:06: Ja,
00:15:06: gerettete.
00:15:08: Hier können wir was
00:15:10: da
00:15:10: vorstellen.
00:15:12: Okay, aber gibt es da tatsächlich auch Veränderungen?
00:15:15: Also das haben wir gesagt okay jetzt inhaltlich sind diese Reisen anders der Bildungsanspruch ist ein anderes.
00:15:20: Das Erlebnis, die Erwartungshaltung ist eine andere.
00:15:23: Ja wahrscheinlich und... Ah,
00:15:25: das kommt immer darauf an!
00:15:26: Es gibt nach wie vor die richtig typischen Fußball-Freizeiten die schon oder wenn der Sportverein sagt wir trainieren ganz sehr hart.
00:15:36: Jetzt heißt uns mal irgendwo hinfahren und dann nutzen wir das selbstverständlich auch.
00:15:39: und wenn man da eine Woche irgendwo sind mit der E-Jugend C-Jubend keine Ahnung Dann spielen wir dort auf Fußball und teambildende Maßnahmen.
00:15:47: Das findet alles so nebenbei statt, aber dann eine Reiterfreizeit oder... Also das sind so das typische... Es ist ja gerade so.
00:15:57: die Idee immer wird ja ums Auto getrieben.
00:16:00: Jetzt geht es gerade darum Mediennutzung, Social Media Nutzungen und Handynutzung von Kindern und Tücheln.
00:16:07: Wir haben hier in der letzten Woche eine Veranstaltungskreie für Timerinnen und Timer ein bisschen um.
00:16:12: Fortbildungen von Themen, die mich unbedingt in der Juleikarschulung oder allgemein in den Schulungswochenenden abgehandelt werden soll.
00:16:19: man ein bisschen Themen nach oben.
00:16:22: Da war auch das Thema dabei wie geht ihr bei euch mit Handys um?
00:16:25: Da war alles dabei von verbieten.
00:16:27: also bei uns gibt es überhaupt keine Handys auf der Freizeitmaßnahme bis hin zu über sagen wir über am Abend und einen des anderthalb Stunden dürfen sie die nutzen bis hin.
00:16:38: so kann jederzeit hier da alles nutzen.
00:16:41: Und die Inhalte der Maßnahmen, die sind schon immer meistens noch kind- und jugendgerecht so.
00:16:46: Also da ist jetzt nichts was irgendwie mal ausspritzt.
00:16:49: Das Hofreisen hat glaube ich mal irgendwann versucht Kreuzfahrten für Kinder oder Jugendliche zwingen zu rufen.
00:16:58: Sowohl aus inhaltlichen als auch aus ökologischen und ökonomischem Gründen.
00:17:04: Hat sich...
00:17:05: Riechen nicht okay gut.
00:17:06: Da könnte ich mir auch schwer vorstellen Das ist die Aussichtspflicht.
00:17:09: auch eine ganz besondere Auswahl am Großvatschist.
00:17:11: Gut, ich meine ... Die Boots-Tour auf einem Plattboot in Holland könnte ich mir dann wieder vorstellen.
00:17:17: Die wird es auch weiterhin geben?
00:17:18: Ja natürlich!
00:17:19: Da
00:17:20: können wir nicht wegrennen.
00:17:21: noch zum Schiff.
00:17:22: Nee das steht gerade vom Boot da ist es ein bisschen schwierig.
00:17:25: Das ist richtig... Was sind die Erwartungen für die nächsten anderthalb Tage, die wir jetzt hier beim VWR haben?
00:17:31: So praxisnah wie möglich Anwendungsmöglichkeiten für KI kennen zu lernen was möglich ist.
00:17:38: doch kleine Branche, aber bedeutende Branche.
00:17:41: Was können wir nutzen?
00:17:44: Neue Leute kennenlernen über den Eignatellarantinausblick und vernetzen das Kinder- und Jugendreisen bekannter zu machen.
00:17:51: Wenn uns das gelingt dann haben wir schon die Zeit gut investiert.
00:17:55: Und das Gespräch soll ein bisschen dazu dienen und ich danke dir ganz herzlich Dennis!
00:17:59: Danke für die Möglichkeit und gerne wieder!
00:18:02: Ja willkommen im Bus und alles
00:18:04: Gute,
00:18:04: danke!
00:18:07: Bis zum Schluss gehört?
00:18:08: Großartig!
00:18:09: Danke und bis zur nächsten Episode von Travelholics, dem Podcast für Touristiker.
Neuer Kommentar